Bye-bye Alan, Part II

Bye-bye Alan, heißt es in diesem Herbst nun nicht nur bei West Ham, sondern auch bei Charlton. Der Championship-Klub aus der Hauptstadt, der seit fast zwei Jahren vom früheren Hammers-Coach Alan Pardew trainiert wurde, trennte sich am Samstag nach einer 2:5-Heimniederlage gegen Sheffield United von seinem Manager.

Dem 47 Jahre alten Pardew verdankt West Ham United die größten Erfolge der letzten Jahre: den Aufstieg aus der zweiten Liga durch einen Play-off-Sieg gegen Preston North End 2005 und das Erreichen des FA Cup-Finales 2006 gegen Liverpool (Bild links). Kein Wunder, dass “Pards” nicht nur bei mir immer einen Stein im Brett haben wird!

Nachdem es dem früheren Crystal Palace- und Charlton-Spieler aber im Herbst 2006 nicht gelungen war, die beiden Argentinier Tévez und Mascherano in die Mannschaft einzubauen, West Ham auf den 18. Tabellenrang abgerutscht war und die Spieler nicht mehr hinter dem charismatischen Trainer standen, wurde “Pards” im Dezember 2006 – kurz nach der Übernahme des Klubs durch Magnusson/Gudmundsson – entlassen.

Bald darauf heuerte er bei dem ebenfalls im Abstiegskampf stehenden früheren Klub des frisch bestellen West Ham-Managers Alan Curbishley an, besiegte mit seinem neu motivierten Charlton-Team die Hammers im Februar 2007 mit 4:0 — und stieg dann doch in die zweite Liga ab.

Im Vorjahr wurde Charlton nur 11. in der Championship und heuer rutschte man in eine nun schon acht Spiele dauernde sieglose Serie, die dafür verantwortlich ist, dass Charlton derzeit auf einem Abstiegsplatz steht.

Und wie geht’s nun weiter bei Charlton? “People talk about Alan Curbishley coming back but I don’t think so”, meinte der Präsident eines Charlton Supporter Clubs laut BBC.

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