“Danke, Pogatetz!”

Kleine Freuden beim Verfolgen der Premier League

Es ist ja ganz interessant, dass Chelsea in der 26. Runde der Premier League gegen Aston Villa gewonnen, Anelka den Siegestreffer für das Team des russischen Teamchefs Guus Hiddink erzielt und Keeper Petr Cech seinen Kasten reingehalten hat. Oder dass das Österreicher-Duell Pogatetz gegen Scharner beim Spiel Middlesbrough gegen Wigan nicht stattfand, weil Paul Scharner verkühlt war und daher in der “Latics”-Defensive fehlte. Und dass Everton bei Newcastle ein 0:0 erreichte, wobei Verteidiger Julean Lescott eine äußerst ansprechende Leistung für die “Blues” bot…
Für mich sind diese Tatsachen besonders interessant. Warum? Nun, heuer verfolge ich die Premier League – abgesehen von West Hams Resultaten, die natürlich immer im Fokus stehen – aufmerksamer als sonst. Ich spiele nämlich erstmals von Beginn der Meisterschaft an bei der Fantasy Premier League mit.
Man stellt zu Saisonbeginn ein Team zusammen, für das man maximal 100 Mio. Pfund ausgeben darf und das höchstens drei Spieler des selben Premier League-Klubs beinhalten darf. Und Woche für Woche kriegen alle Kicker Punkte aufgrund eines Index, der für gehaltene Schüsse, geschossene Tore und Assists, “Man of the match” und die Anwesenheit auf dem Spielfeld Pluspunkte vorsieht, während für gelbe und rote Karten, erhaltene Tore und verschossene Elfer Punkte abgezogen werden (“Rules” siehe -> hier). Natürlich kann man auch Transfers durchführen, die kosten aber in der Regel Punkte, Punkte, Punkte.
Mein aktuelles Team, genannt “Rapidhammers United” ist ziemlich in “claret and blue” gehalten und besteht aus: Cech – Lescott, Ferdinand, Pogatetz – Young, Noble, Carrick, Barry, Collison – Anelka, Agbonlahor; substitutes: James; Scharner, Pa(i)ntsil, Carlton Cole.
Man beteiligt sich an einer Liga, zum Beispiel in meinem Fall an “Iain Dales League”, und man erfährt Woche für Woche, wo man mit seinem Gesamtpunkte-Score unter allen “Managern” liegt (in der erwähnten Liga derzeit Platz 321 !).
Am lustigsten finde ich aber, dass man automatisch in eine von einem Zufallsgenerator erstellte Liga mit 19 anderen Teams, die sich an Fantasy Premier League beteiligen, gesteckt wird. In dieser “Head to head”-Statistik spielt man jede Woche gegen einen anderen Teammanager und der, dessen Mannschaft in dieser Runde mehr Punkte erhalten hat, gewinnt das Spiel und erhält drei Punkte für die Tabelle. Wenn es einem Spaß macht, kann man sich auch die Aufstellungen des kommenden Gegners anschauen, entsprechende Transfers oder Umstellungen im eigenen Team vornehmen und nach dem Ende der PL-Runde schauen, wie das Duell endgültig ausgegangen ist. Besonders spannend ist es aber, während der laufenden Runde auch den provisorischen Punktestand mitzuverfolgen.
Nun, an diesem Wochenende war mein aktueller Gegner in der “Head to head”-Liga, “Amsterdam 11″ mit “Klubnamen”, noch am Samstag Abend mit seinen Punkten deutlich hinter mir gelegen. Doch am Sonntag verhalfen ihm die in seinem Team stehenden Schwarzer (Elfer gehalten!), Pantsil, Carragher und Bellamy (Assist) zu einem ordentlichen Punktezuwachs, worauf “Amsterdam” plötzlich mit 51:47 Punkten den Sieg im “Match” gegen meine “Rapidhammers United” davonzutragen schien.
Aber dann kam (immer erst ganz am Ende der Runde, also Montag Abend nach Hull v Tottenham) die “Automatic substitutions”-Regel zur Anwendung: Ist ein Spieler aus meiner Aufstellung nicht angetreten, so wird er durch einen der von mir angegebenen Wechselspieler ersetzt – und das war in diesem Fall, weil Paul Scharner bei Wigan wegen Verkühlung nicht spielte, “Eisenfuß” Emanuel Pogatetz. Und der hatte diesmal beim 0:0 von Boro gegen Wigan 6 Punkte bekommen. Machte für meine “United” insgesamt 53 Punkte und ich konnte “Amsterdam” doch noch biegen.
Der Lohn: in der “Head to head”-Tabelle kletterte ich auf Platz 8 mit 43 Punkten.
Doch noch ein kleines “Erfolgserlebnis” in dieser Runde nach der Niederlage der Hammers gegen Bolton…
Danke, Pogatetz!

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