Entschärft Senhor Bosingwa Señor Messi?

Chelsea-Interimscoach Guus Hiddink vertraut auf den portugiesischen Rechts-Verteidiger Jose Bosingwa, nachdem Ashley Cole gegen Barcelona gesperrt ist. Bosingwa, der gegen West Ham am Wochenende bis zur 58. Minute spielte (rechts gegen Lucas Neill; Photo: Eurosport/Getty) und dann gegen Cole ausgewechselt wurde, soll Barca-Zauberer Lionel Messi entschärfen.

“I have full confidence Bosingwa can do the job on Tuesday,” meinte Hiddink vor dem ersten Semifinale im Camp Nou gegen den FC Barcelona. “Aber wir haben auch noch andere Optionen”, fügte der Niederländer hinzu, der weiß, dass nicht nur Messi, sondern auch Thierry Henry und Samuel Eto’o für seine Blues eine immense Gefahr darstellen. An Eto’o soll übrigens Manchester City interessiert sein!
Zweimal Messi, Eto’o und Henry – diese drei schossen auch bei der 4:0-Lehrstunde für den FC Bayern vor drei Wochen die Tore.
Insgesamt hat der erst 21-jährige Messi in dieser Saison bislang 21 Tore für den FC Barcelona erzielt.
“I like very much the way he plays, he does like the stardom of playing and it’s very effective. It looks very simple but it is very difficult”, lobte Hiddink den Argentinier vor dem Dienstag-Semifinale.
Dennoch werde sich Chelsea nicht nur aufs Verteidigen beschränken, meinte Hiddink:
“Both teams have the style to attack when they can. Chelsea is not a team with a strategy to sit back and wait until something happens”, so Hiddink.
Ballack wurde gegen West Ham beim 1:0-Sieg der Blues übrigens geschont. Er kam erst in der 83. Minute zum Einsatz.

Und was sagt Pep Guardiola vor dem Semifinale? Der Barca-Manager meint zum heutigen Gegner:
“I am very impressed with Chelsea, they are a powerful team and a lot stronger than us, so we must keep hold of the ball and make the difference at home.”
Wie das gelingen soll? “Our intention is to play our usual style which means attacking while at the same time making sure that we do not concede a goal.”

Klingt einfach, aber einfach wird’s für Barcelona – den einzigen Klub, der nach Moskau 2008 ein neuerliches englisches CL-Finale verhindern kann – sicher nicht! Das Finale wird trotz einer Kampagne der Times gegen den Finalort, an dem es bei Spielen englischer Klubs immer wieder Angriffe italienischer Hooligans auf britische Fans gab, in Rom ausgetragen werden.

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