Same old West Ham

A day where everything that could go wrong, did go wrong(Sam Allardyce)

Sechs von sieben Spielen hintereinander gewonnen. Zweiter in der Tabelle, nur zwei Punkte hinter Leader Southampton. Da sollten die Chancen doch gut stehen, bei einem London-Besuch “live” einen vollen Erfolg von West Ham United zu sehen. Aber bei den Hammers darf man sich nie sicher sein…

Das mit 24.000 ausverkaufte Madejski Stadion von Reading (Bild zum Vergrößern anklicken)

Dabei dachte ich schon, das übliche Pech, das West Ham und seinen Anhängern an den Füßen klebt, wäre bei der 1:2-Heimniederlage am vorletzten Wochenende gegen Burnley verbraucht worden. Gegen den FC Reading sollte es am vergangenen Wochenende wieder aufwärts gehen und eine neue Siegesserie gestartet werden (siehe RAPIDHAMMER – Vorbericht).

Aber diesmal ging wirklich, was schiefgehen konnte, schief. Schon in der zweiten Minute verletzte sich Rechts-Back Guy Demel ohne Feindeinwirkung. Für ihn kam Joey O’Brien – und der war leider, abgesehen von der schwachen Leistung der ganzen Mannschaft, in diesem Spiel der “Sargnagel” für die Hammers. Der irische Verteidiger ließ sich in Hälfte 2 beim Stand von 0:0 zu einer Auseinandersetzung mit einem Gegenspieler hinreißen, sah Gelb und machte wenige Minuten später ein Foul, das ihm Gelb-Rot einbrachte. Den folgenden Freistoß nützte Reading im ausverkaufen Madejski-Stadion, in das auch mehr als 4000 stimmgewaltige Hammers-Supporter gekommen waren, zum 1:0.

"Great" war nur die "Western Railway", nicht "West Ham"

Und als dann noch James Collison wegen eines provokant zeitschindenden Reading-Spielers seine Nerven verlor und diesen brutal foulte, was West Ham den zweiten Ausschluss an diesem Nachmittag bescherte, da war es klar, dass dieser sonnige Nachmittag einer war, der für die Irons “in tears” enden würde. Mit 0:3 und nur mehr 9 Mann auf dem Platz war das eine ordentliche Schlappe – die zweite Niederlage hintereinander -, die ich da in dem schmucken Madejski-Stadion eine halbe Stunde westlich von London miterleben musste.

Zumindest war die Heimfahrt mit den Shuttlebussen zum Bahnhof und die Zugfahrt zurück nach Paddington eine angenehme und schnelle, sodass der Abend mit einem guten Essen und einem “Christmas Carols”-Konzert in St. Martin in the Fields noch versöhnlich ausklang …

So ist das eben mit West Ham United.

Post a Comment

Your email is never shared. Required fields are marked *

*
*