Pablo Armero – ¡Hasta la vista!

Er war der einzige Spieler, bei dieser WM, der offiziell bei West Ham spielt(e). Kolumiens Verteidiger Pablo Armero wurde für das Frühjahr 2014 vom SSC Napoli nach London verliehen und bestritt 5 Ligaspiele für die Hammers. Eine Weiterverpflichtung für die nächste Saison ist aber offenbar nicht angedacht, und auch bei der Weltmeisterschaft in Brasilien hieß es nach dem schmerzen- und tränenreichen 1:2 von Kolumbien gegen den Gastgeber leider “adios, hasta la vista, Pablo!”

Für den 27-jährigen Defensivmann hat die WM exzellent begonnen. Schon in der fünften Minute des ersten Gruppenspiels gegen Griechenland schoss Pablo Armero das 1:0 für Kolumbien und schließlich feierten die “Cafeteros” in ihrem Auftaktspiel mit 3:0 ihren höchsten WM-Sieg. Kolumbien stieg als Gruppensieger mit 3 Siegen aus Gruppe C sicher ins Achtelfinale auf, und das, obwohl ihr Star-Stürmer Radamel Falcao für die gesamte Weltmeisterschaft verletzt ausfiel. An seiner Stelle wurde sein  beim AS Monaco, James [sprich: Chámes] Rodriguez zum Star und wird vielleicht sogar Torschützenkönig der WM – immerhin hält er nach dem Viertelfinale bei sechs Toren.

Nach dem Achtelfinalsieg gegen Uruguay – ohne Biss in diesem Match ohne den ”Beißer” Suarez - war in einem spannenden, harten Match gegen Brasilien leider Schluss für Kolumbien und Armero. Zum Glück hat nicht unser (Ex-) West Ham-Spieler das brutale Einsteigen oder besser Anspringen gegen Neymar zu vertreten, mit dem der brasilianische Star von Armeros Napoli-Klubkollegen Zuniga aus dem Turnier getreten wurde (Lendenwirbelbruch).

Bei West Ham hat man statt des Kolumbianers bereits einen anderen Verteidiger engagiert: Vom Championship-Klub Ipswich Town kommt der 24-jährige Aaron Creswell als neuer Links-Verteidiger zu den gerade im französischen Evian trainierenden Hammers.

Neuzugänge: Mauro Zarate, Cheikhou Kouyate und auf Betreuerebene Teddy Sheringham, der als spezieller Trainer für die Angreifer dafür sorgen soll, dass in der am 16. August mit einem Heimspiel gegen Tottenham beginnenden nächsten Saison mehr Tore fallen als 2013/14.

Aber derzeit liegt der fußballerische Fokus noch bis nächsten Sonntag in Brasilien und nicht in England, das bei dieser WM trotz einigen guten Ansätzen mit den “jungen Wilden” vom FC Liverpool nicht einmal die Vorrunde überstanden hat. Die Semifinali am Dienstag und Mittwoch vereinen vier wahrlich große Kaliber: Brasilien – Deutschland und Argentinien – Holland. Von West Ham ist da allerdings keiner mehr dabei.

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